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Krankenversicherung Referendariat

Was ist das Besondere an einer Privaten Krankenversicherung im Referendariat?

Bei einer privaten Krankenversicherung für das Referendariat handelt es sich im Grunde um eine private Krankenversicherung für Beamtenanwärter, die jedoch in einigen entscheidenden Punkten an die speziellen Bedürfnisse von Referendaren angepasst ist. Wie alle Beamtenanwärter sind auch Referendare als Beamte auf Widerruf beihilfeberechtigt. Damit unterliegen sie nicht der regulären Sozialversicherungspflicht.

Statt dessen erhalten sie im Krankheitsfall von ihrem Dienstherren sogenannte Beihilfen. Dabei handelt es sich um eine Beteiligung des Dienstherren an Kosten, die im Krankheitsfall des Referendars entstehen. Die Höhe der Beteiligung ist prozentual festgelegt und richtet sich vor allem danach:

  • Wer der Dienstherr ist (Bund oder Land)
  • Welchen Familienstatus der Referendar hat

Auf diese Weise sind Krankheitskosten zwar verlässlich aber nur zu einem Teil abgesichert. Die restlichen Kosten muss der beihilfeberechtigte Referendar grundsätzlich selber tragen. Die somit entstehende Versorgungslücke kann sich theoretisch auf zwei Weisen schließen lassen:

  1. Durch den Abschluss einer privaten Krankenversicherung für das Referendariat
  2. Durch die freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung

Für die meisten Betroffenen stellt die zweite Variante jedoch keine attraktive Variante dar. In der gesetzlichen Krankenkasse müssen Beihilfeberechtigte nämlich:

  • Beiträge in prozentualer Abhängigkeit von ihrem Einkommen zahlen
  • Beiträge komplett ohne Arbeitgeberzuschüsse selber tragen

Gleichzeitig verlieren die Betroffenen ihren Beihilfeanspruch, wenn sie sich gesetzlich krankenversichern. Durch diese äußerst unvorteilhaften Umstände ist eine gesetzliche Krankenversicherung keine attraktive Form der Absicherung für beihilfeberechtigte Referendare.

Deutlich günstiger verhält es sich mit der privaten Krankenversicherung für das Referendariat. Bei ihr:

  • Bemessen sich die Beiträge an der tatsächlich abgesicherten Risiken
  • Fallen damit die Beiträge deutlich geringer aus als bei der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Haben die Versicherten die Möglichkeit, ihren Versicherungsschutz um attraktive Privatleistungen zu ergänzen

Aufgrund dieser Rahmenbedingungen ermöglicht eine private Krankenversicherung im Referendariat einen hohen Versicherungskomfort zu äußerst günstigen Beiträgen. Verstärkt wird dieser Umstand, der für alle Beihilfeberechtigten gilt, dadurch, dass viele private Krankenversicherung für das Referendariat Sondertarife als Beamtenanwärtertarife anbieten.

Was ist vor dem Abschluss einer privaten Krankenversicherung im Referendariat zu beachten?

Bevor Referendare eine private Krankenversicherung für das Referendariat abschließen, sollten sie einige Punkte beachten. Zu diesen Punkten zählen zum Beispiel:

  • Gesundheitsprüfung
  • Im Tarif enthaltene Leistungen sowie deren Umfang
  • Sonderkonditionen für Referendare als Beamtenanwärter
  • Konditionen für eine anschließende private Krankenversicherung nach dem Abschluss des Referendariats, sowie die Übergangsgestaltung

Großes Augenmerk sollten Referendare beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung für das Referendariat auf Sondertarife und Vergünstigungen legen. Viele Versicherungsanbieter erheben in ihren Tarifen für Referendare und Beamtenanwärter keine Altersrückstellungen. Weil diese Vergünstigung nur für die Dauer des Referendariats gilt, ist sie nicht weiter problematisch. Mit Skepsis sollten jedoch Tarife behandelt werden, bei denen die Vergünstigungen durch Leistungseinschränkungen und Selbstbehalte erzielt werden. Hier zahlen die Versicherten in der Regel drauf und nicht selten entpuppt sich das vermeintliche Sonderangebot als Kostenfalle. Aus diesem Grund sollten die Konditionen für eine Krankenversicherung im Referendariat genau geprüft werden.

Weil die meisten Versicherungsanbieter sehr daran interessiert sind, ihre Versicherten auch nach dem Abschluss des Referendariats als Versicherte zu halten, bieten sie attraktive Konditionen für eine Folgeversicherung nach dem Abschluss der Ausbildung an. Bei den meisten Anbietern entfällt so zum Beispiel eine erneute Gesundheitsprüfung, wenn die Versicherten ihre Krankenversicherung nach dem Referendariat im Beihilfe- oder Beamtentarif weiterführen möchten. Auch das Versicherungseintrittsalter, das für die Beitragsberechnung zugrunde liegt wird bei einer Anschlussversicherung nicht neuberechnet. Das heißt, der Beamtentarif wird auf der Grundlage des Versicherungseintrittsalters in die Krankenversicherung für das Referendariat berechnet. Daraus können spürbare Vergünstigungen resultieren.

Ein besonders wichtiger Punkt gilt insbesondere für Referendare im Lehramt. Bei ihnen fällt das zweite Staatsexamen und damit das Ende der Ausbildung in der Regel auf das Ende eines Schuljahres. Allerdings beginnt ihr anschließendes Arbeitsverhältnis erst im darauffolgenden Schuljahr. Das bedeutet in der Praxis, dass sie für die Dauer der sechswöchigen Sommerferien arbeitslos werden. An diesen besonderen Umstand sollte eine Krankenversicherung für das Referendariat angepasst sein und entsprechende Übergangsklauseln enthalten. Eine Option ist zum Beispiel, dass die bestehende Krankenversicherung für das Referendariat „Ruhend gestellt“ wird. Der Versicherte kann dann die Versicherung nach dem Dienstbeginn fortführen. Fehlen derartige Konditionen, kann der Versicherungsanspruch erlöschen.

Wie lässt sich eine passende Krankenversicherung für das Referendariat finden?

Referendare gelten als Beamtenanwärter für den höheren Dienst. Damit sind Tarife für Beamtenanwärter grundsätzlich auch für Referendare geeignet. Wichtig ist, dass die oben beschriebenen Klauseln für eine Übergangsregelung vom Referendariat zur Beamtenlaufbahn enthalten sind.

Darüber hinaus hängt es vor allem von den persönlichen Bedürfnissen des Versicherten ab, welche Krankenversicherung im Referendariat für ihn geeignet ist. Wie alle privaten Krankenversicherung können auch Krankenversicherungen für das Referendariat besonders flexibel an solche Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden. Entsprechend groß ist daher auch das Angebot an Tarifen. Um unter ihnen ein passendes zu finden, sollten daher folgende Kriterien besonders berücksichtigt werden:

  • Der Tarif muss an den tatsächlichen Beihilfeanspruch angepasst sein
  • Ein unkomplizierter Übergang zu einem Beihilfe- oder Beamtentarif sollte gewährleistet und entsprechende Übergangsklauseln für Referendare enthalten sein
  • Eine vollständige Aufstockung beihilfefähiger Leistungen ohne Selbstbehalte sollte gegeben sein
  • Eine Erweiterung um zusätzliche (Privat-)Leistungen sollte möglich sein

Eine Suche einer Krankenversicherung für das Referendariat anhand solcher Kriterien ist mit einem Vergleichsrechner besonders gut und einfach möglich. Er ermittelt nach der Eingabe der gewünschten und benötigten Kriterien passende Tarife. Erst wenn geeignete Tarife auf diese Weise ermittelt worden sind, sollte ein Vergleich anhand der Beitragsraten vorgenommen werden.

In Zweifelsfällen sollte ein unabhängiger Berater hinzugezogen werden. Er hilft bei der Festlegung der Kriterien. Außerdem kann er klären, welche Klauseln für den Übergang von der Versicherung im Referendariat zu einem Folgetarif auf jeden Fall enthalten sein sollten.

Kann eine Krankenversicherung für Referendariate gewechselt werden?

Bei der Frage nach einem Wechsel der Krankenversicherung für das Referendariat muss zwischen verschiedenen Wechselmöglichkeiten unterschieden werden:

  1. Der Wechsel zwischen unterschiedlichen Anbietern für eine Krankenversicherung für Referendariate
  2. Der Wechsel der Krankenversicherung nach dem Referendariat in einen anschließenden Beihilfe- oder Beamtentarif

Beide Wechselvarianten sind grundsätzlich möglich. Es müssen aber in beiden Fällen einige Punkte berücksichtigt werden. Ein Wechsel der Krankenversicherung im Referendariat zu einem anderen Anbieter ist in der Regel möglich. Weil es sich in den meisten Fällen um neue Tarife handelt, die nach dem 01.01.2009 abgeschlossen wurden, ist auch eine Mitnahme von Altersrückstellungen grundsätzlich möglich, sofern diese im bestehenden Tarif überhaupt gebildet wurden. Wer sich für einen Wechsel entscheidet sollte sich jedoch immer darüber im Klaren sein, dass ein neuer Versicherungsanbieter üblicherweise immer auch eine neue Gesundheitsprüfung verlangt. Dies kann zu Risikoaufschlägen oder Leistungsausschlüssen führen, wenn inzwischen relevante Vorerkrankungen eingetreten sind.

Ein Wechsel der Krankenversicherung nach dem Referendariat in einen Beamtentarif ist von den meisten Versicherungen gewünscht. Wichtig ist insbesondere für Referendare im Lehramt, dass die entscheidenden Klauseln im Versicherungstarif enthalten sind, die einen reibungslosen Übergang ermöglichen.